Fallbeispiele

Teilnahme an internationalen Forschungsprojekten – Beispiel BRAVO

für verschiedene Unternehmen (2004 - 2007)
Brenner Rail Freight Action Strategy Aimed at Achieving a Sustainable Increase of Intermodal Transport Volume by Enhancing Quality, Efficiency and System Technologies (BRAVO)
BRAVO Korridor
BRAVO Korridor
Großansicht
BRAVO Korridor
Der Brenner-Korridor ist die Hauptachse zwischen Deutschland und Italien im Schienenverkehr und einer der meist belasteten europäischen Verkehrskorridore. Auf einer Länge von 448 km zwischen München und Verona müssen drei Länder, die dazugehörige Eisenbahninfrastruktur und die Alpen überquert werden. Um den zukünftigen Transportvolumenanstieg auf der Schiene (klassischer Schienenverkehr und Kombinierter Verkehr) zu sichern, wurde der „Aktionsplan Brenner 2005“ aufgesetzt. Die darin identifizierten Forschungs- und Demonstrationsaktivitäten wurden in das BRAVO-Projekt übertragen. Mit BRAVO sollte das Fundament gelegt werden, den Anstieg im intermodalen Volumen auf dem Brenner-Korridor zu bewältigen. Gleichzeitig wurde mit BRAVO eine Blaupause für weitere europäische Korridore geschaffen. Das Projekt BRAVO wurde im 6. Forschungsrahmenprogramm von der Europäischen Kommission (Generaldirektion Energie und Verkehr) gefördert.
Zielsetzung

BRAVO dient insbesondere zur Umsetzung der FuE-relevanten Ziele des „Aktionsplans Brenner 2005“. Es entwickelt eine Art Blaupause für nahtlose, interoperable Schienengüter- und intermodale Verkehre, die auch auf andere europäische Güterverkehrskorridore übertragbar sein wird. Gestützt auf das Know-how der BRAVO-Partner, darunter die fünf wichtigsten Eisenbahnunternehmen und drei führenden KV-Operateure im Brenner-Korridor, sollen Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit der Schienenverkehre im Brenner-Transit durch die Entwicklung und Demonstration eines umfassenden Korridor- und Qualitätsmanagementsystems weiter erhöht werden. Um eine hohe Wirksamkeit des Projektziels gewährleisten zu können, soll dieses System durch die folgenden FuE-Komponenten ergänzt werden:

 

  • international koordinierte und optimierte Ressourceneinsatzplanung,
  • interoperable Schienentraktion unter Einsatz von Mehrsystemloks und einem abgestimmten Einsatzplan für Lokomotivführer,
  • Entwicklung eines fortschrittlichen Zugüberwachungssystems, mit dem Bahnkunden mit für die Disposition geeigneten Statusinformationen ver-sorgt werden können (Estimated Time of Availability),
  • innovative Technologie zur Beförderung von Sattelanhängern im unbegleiteten KV.
Service von KombiConsult

KombiConsult war Projektkoordinator, in Kooperation mit HaCon für das Projektmanagement verantwortlich und arbeitete an verschiedenen FuE-Komponenten selbst mit. Im BRAVO-Projekt wurden Key Player aktiv in Schienentransportservices, insbesondere dem KV, auf dem Brenner-Korridor involviert und Arbeitsgruppen mit allen Interessenvertretern eingerichtet. Das Korridormanagement wurde mittels einer offenen und flexiblen Plattform durchgeführt, während die Geschäftsbeziehungen zwischen den Partnern aufrechterhalten und verbessert wurden.

 

Unter dem folgenden Link erhalten Sie mehr Information zum BRAVO-Projekt.