Fallbeispiele

Studie über die Kapazitätsreserven im Kombinierten Verkehr (KV) bis 2015

UIC (2003 - 2004)
Bestimmung der Kapazitätsreserven im KV
… ist die Hauptaufgabe dieser vom Internationalen Eisenbahnverband UIC an die Firmen KombiConsult und Kessel+Partner in Auftrag gegebenen Studie. Um zu gewährleisten, dass die steigende Nachfrage im KV auf die Schiene verlagert wird, wurden Maßnahmen ermittelt, die die Akteure des Schienensektors (politische Entscheidungsträger, EVU, KV-Operateure, Infrastrukturbetreiber) insbesondere im Hinblick auf Investitionen ergreifen müssen. Um den Studienrahmen abzugrenzen, wurden die zu untersu-chenden Achsen und Leitungswege festgelegt und nach Prioritäten geord-net. Es handelt sich um Verkehrsströme auf der Nord-Süd-Achse (UK / Benelux / Deutschland / Skandi-navien / Schweiz / Italien / Spanien / Frank-reich) und der Ost-West-Achse (vom Westen in Richtung GUS / Polen / Tschechien / Slowakei / Ungarn / Slowenien).
Ziel des Projekts

Folgende Fragestellungen sollten in dem Projekt beantwortet werden:

 

  • Welche Ausbaumaßnahmen sind für die Infrastruktur bis 2015 auf den ausgewählten Korridoren und Leitungswegen vorgesehen?
  • Reicht die vorhandene Infrastrukturkapazität auf den ausgewählten Leitungswegen aus, um das erwartete Wachstum bis 2015 im KV Schiene/Straße aufnehmen zu können?
  • Welche Ausbaumaßnahmen sind bei unzureichenden Kapazitätsreser-ven erforderlich, um den Marktanforderungen zu entsprechen?
  • Welche Leistungen und Produkte sollen die KV-Akteure bei begrenzter Infrastrukturkapazität entwickeln, um das Wachstum zu gewährleisten?
Service von KombiConsult
  • Ist-Analyse des gesamten internationalen KV Schiene-Straße in Europa für das Basisjahr 2002 (erstmals seit 1988) differenziert nach Korrido-ren/Routen
  • Prognose des KV bis 2015 gesamt, nach Marktsegmenten und Korrido-ren
  • Ableitung des Kapazitätsbedarfs für den internationalen KV bezogen auf das europäische Schienennetz und KV-Terminals
  • Analyse der geplanten Infrastrukturerweiterungsinvestitionen
  • Bewertung der Engpässe bzw. Kapazitätsreserven im europäischen Schienennetz sowie der KV-Terminals bis 2015 infolge der zu erwartenden Zuwächse des KV sowie anderer Schienenverkehre
  • Handlungsempfehlungen zum Ausbau der europäischen Schieneninfrastruktur und zu „soft tools“ für Kapazitätsmanagementaktionen zum intelligenten Umgang mit knappen Ressourcen
  • Erstellung einer Info-Broschüre zur Veröffentlichung des Projektes